Der Erwerb von Immobilien ist risikobehaftet. Noch immer lassen sich viele Erwerber bei dem wichtigsten finanziellen Vorhaben ihres Lebens nicht juristisch beraten. Seit Mitte der neunziger Jahre werden zudem in Deutschland durch Vertriebsunternehmen zum Teil zu deutlich überhöhten Preisen Immobilien sogenannte Schrottimmobilien als Vermögensanlage oder Altersvorsorge verkauft. Bei diesen „Schrottimmobilien“ ist der Verkehrswert erheblich geringer als Kredit, den der Erwerber zur Finanzierung des Kaufs aufgenommenen hat. Kommt es aus welchen Gründen auch immer zu einem vorzeitigen Verkauf oder der Verwertung der Immobilie, erleiden die betroffenen Anleger teils existenzbedrohende Verluste. Dabei soll es sich bereits um einige hunderttausend Opfer dieser Angebote handeln.

Die nachfolgende Zusammenfassung erläutert Ihnen die 10 wichtigsten Kriterien für eine erste Einschätzung, ob der Kauf einer nicht neu hergestellten Wohnung als Kapitalanlage (d.h. kein Neubau und keine Wohnung zur Eigennutzung) für Sie empfehlenswert oder mit untragbaren Risiken verbunden ist.

1. Kaufpreis
2. Mieteinnahmen
3. Wert der Immobilie
4. Werterhöhende Einflüsse
5. Wertmindernde Einflüsse
6. Unvorhergesehene ungeplante Kosten
7. Steuervorteile
8. Finanzierung und Eigenkapital
9. Referenzen
10. Kaufvertrag/Notar